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04.02.2012 - 18:33
FSV Reichenbach : SV Einheit Borna
0:3 (18:25, 21:25, 18:25) 71 min.
Mit einer starken Feldabwehr und einem Wahnsinnsblock wurde gegen den FSV ein klarer Auswärtssieg eingefahren / Rackwitz spielte im ersten Spiel deutlich unter ihrem Leistungsniveau und verlor mit 0:3
An einem eisigen und leicht verschneiten Samstag ging es ins vogtländische Reichenbach, um sich für die überraschende und ärgerliche 0:3-Hinrundenniederlage zu revanchieren. Doch Reichenbach wollte sich natürlich nicht als Fischfutter verspeisen lassen und an die guten Ergebnisse der letzten Spiele anknüpfen, um dem Tabellenende zu entrinnen. Im ersten Match stellte sich der TSV Rackwitz als amtierender Tabellenführer dem Herausforderer. Die Nordleipzigerinnen zeigten heute keine gute Leistung, blieben weit unter ihren Möglichkeiten und nahmen eine 0:3 Niederlage hin. Die Reichenbacherinnen bejubelten ihren verdienten Erfolg und wollten nun gegen den SV Einheit Borna ihre Erfolgsserie fortführen.
Doch die Einheit-Spielerinnen waren durch das Hinrundendebakel gewarnt und im Vorfeld von Trainer Sebastian Schroth gut auf dieses Rückspiel vorbereitet. Diesmal sollten die Vogtländerinnen nicht unterschätzt werden. Was folgte war ein souveräner Auftritt des Einheitgespanns. Zuschauer Nico Schulz sah das Spiel nie gefährdet und lobte die gute Feldabwehr und überzeugende Blockarbeit. Einheit spielte drei souveräne Sätze und ließ den FSV nur kurzzeitig aufkommen. Die Big-Points machten die Wyhrastädterinnen und somit war der 3:0 Sieg in 71 Spielminuten perfekt. Durch die Niederlagen von Rackwitz in Reichenbach und Limbach-Oberfrohna zu Hause gegen Fortschritt Lichtenstein II ist Einheit erstmalig Tabellenführer in einer weiterhin sehr ausgeglichenen Liga. Am kommenden Samstag kommt es dann zum Gipfeltreffen in der Sporthalle Borna-Ost. Limbach und Lichtenstein werden als Zweit- und Drittplatzierter knackige Gegner und Einheit braucht sein ganzes Können um an diesem Spieltag zu bestehen.
Kapitänin Maxi Klupsch brachte ihr Team gleich zu Beginn der Partie mit 4:0 in Führung. Flattrige Services und eine perfekte Absprache auf dem Spielfeld sorgten schnell für klare Verhältnisse. Christin Bobilow baute die Führung mit unangenehmen Aufschlägen zum 11:3 aus. Im Angriff lief viel über die gut aufgelegt Außenangreiferin Susann Bonin, die stark in die Diagonale abschloss. Unterstützt wurde sie mit erfolgreichen Angriffen von Maria Schulze und Lisa Winkler. Ein druckvolles Spiel mit fünf Service-Winnern und sieben Angriffspunkten spricht für das erfolgreiche Einheitspiel. Einziges Manko war die Annahme. Reichenbach sorgte über Hahnemann und Werner für eine Aufholjagd, die Trainer Sebastian Schroth beim 13:7 und 14:11 mit einem Timeout unterbrach. Der Annahmeriegel um Libera Casey Franke fing sich rechtzeitig und war im weiteren Satzverlauf Grundlage für eine Kreuzkombination und den Aufschwung zum 20:14. Erwähnt werden muss unbedingt die starke Feldabwehr von Verena Thomas, die viele Bälle perfekt verteidigte. Bobilow und Schulze schlossen mit guten Aufschlägen zum 25:18 ab.
Der zweite Satz verlief ähnlich. Nach einem schnellen Sideout servierte Klupsch abermals zum 4:0. Der FSV hatte Probleme mit den Flatteraufschlägen und fand im Angriff keine Lücke. Viermal scheiterten die Vogtländerinnen am Monsterblock von Bobilow, einmal an Schulze. Nach einer guten Feldabwehr setzte Klupsch eine überraschende Zuspielfinte ein, die zum besten Zeitpunkt kam und Reichenbach sichtlich verwirrte. Über die Stationen 10:4, 12:6, 15:11 und 18:13 schien die Vorentscheidung gefallen. Doch es folgte erneut ein Einbruch. Wieder sorgte die Annahme für Probleme und Experimente im Angriff misslungen. Reichenbach nutzte diese Denkpause zur Aufholjagd, fightete aufopferungsvoll in der Feldabwehr und schloss neun Mal erfolgreich im Angriff ab. Die Auszeit beim 21:18 griff nicht, so dass einen Punkt später Claudia Breitkreuz zur Annahmestabilisierung ins Spiel kam. Doch es folgte das 21:20, der Satz schien zu kippen. Nun endlich der Befreiungsschlag und Breitkreuz am Service. Nervenstark setzte die Prießnitzerin die FSV-Annahme unter Druck und eine engagierte Schulze ließ am Netz nichts anbrennen, 25:21 für Einheit.
Im dritten Durchgang ging ausnahmsweise Reichbach mit 3:1 in Führung. Doch die SVE-Damen ließen sich nicht verunsichern und Winkler sorgte mit supergefährlichen Floats für die 10:3 Führung. In diesem Abschnitt griff die Feldabwehr wieder „1a“ und Libera Franke zeigte nun starke Reflexe. Schnell war eine beruhigende 15:8 Führung hergestellt. Der FSV legte nochmals im Aufschlag zu und setzte die Annahme mehr unter Druck. Trotz Ungenauigkeiten erlief Klupsch eine Fehlannahme im Außenfeld und stellte mustergültig zum Hinterfeldangriff, den Schulze überzeugend abschloss. Eine tolle Feldabwehr von Thomas, Winkler und Franke ließ den FSV nicht mehr rankommen. Wichtig war in diesem Abschnitt Hauptangreiferin Schulze, die sieben direkte Angriffspunkte erzielte. Teamkollegin Bonin lobte auch deren hervorragende Abwehrarbeit. Nach einem kurzen Hänger gegen Ende hatte Einheit Matchball, der zum 25:18 verwandelt wurde.
Fazit: „Kein glanzvoller, aber ein souveräner Auftritt meines Teams mit einer tollen Feldabwehr und einem starken Block.“, fasste Kapitänin Klupsch das Spiel zusammen. Da kann sich Bornas Coach nur anschließen, der die tolle Einstellung lobte: „Wir haben heute keinen Zweifel daran gelassen wer dieses Spiel gewinnen wird. Wir haben vor allem anfangs gut kommuniziert und alle haben Verantwortung übernommen. Lediglich in der Annahme gab es einige Schwächen, so dass die Variabilität im Angriff gelitten hat. Ein großes Lob den Schnellangreiferinnen Thomas und Bobilow, die ausgezeichnet verteidigt und aufgeschlagen haben“. Auch Susann Bonin zeigte heute ein überzeugendes Angriffsspiel mit vielen Punktgewinnen. Schlussendlich war es eine gute Teamleistung in- und außerhalb des Feldes. Die Wechselspielerinnen haben die Kämpfer hervorragend unterstützt und die Einwechslung von Claudia Breitkreuz verlief super. Sie war sofort im Spielgeschehen und hat das Team in wichtigen Situationen gestärkt. Der kommende Heimspieltag wird nun Hauptaugenmerk im Training sein. Mit Lichtenstein und Limbach haben sich starke Gegner angekündigt, die erstmal bezwungen werden wollen. Das Team blickt nun hoffnungsvoll und gestärkt auf einen super spannenden Heimspieltag, den ich nur jedem Zuschauer empfehlen kann.
Vielen Dank an die mitgereisten Fans für die Unterstützung und an unseren Fahrer Thomas Henoch, der im Namen der Reculta GmbH alle sicher nach Reichenbach und wieder zurück gebracht hat. Wir sind ein starkes Team, macht alle weiter so!
Es spielten: Maxi Klupsch (C), Susan Danz, Claudia Peim, Christin Bobilow, Lisa Winkler, Claudia Breitkreuz, Susann Bonin, Casey Franke (L), Grit Taubert, Verena Thomas und Maria Schulze. | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 7 Kommentar(e) anzeigen | |
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01.02.2012 - 15:27 Am kommenden Samstag bestreiten die Einheit-Mädels bereits ihr nächstes wichtiges Punktspiel in der Sachsenklasse West. Nach dem ordentlichen Auftritt im Sachsenpokal geht es diesmal gegen den FSV Reichenbach. Anpfiff ist gegen 15 Uhr in der Sporthalle Weinholdschule (Weinholdstr. 14, 08468 Reichenbach). Im ersten Spiel trifft der Gastgeber auf den Tabellenführer TSV Rackwitz.
Die Bornaerinnen haben noch eine Rechnung zu begleichen. Im Hinspiel am 3. Dezember 2011 kassierten sie eine bittere 0:3 (20:25, 23:25, 23:25) Schlappe gegen den damaligen Tabellenletzten. Die Satzergebnisse waren knapp, dennoch liefen alle Spielerinnen ihrer Normalform hinterher und entsprechend groß war die Enttäuschung. Die Reichenbacherinnen hatten in der Sporthalle Borna-Ost eine ihrer bisher besten Saisonleistungen gezeigt, so Kapitänin Böttiger nach dem Spiel. Auch in den weiteren Spielen lief es gut für den FSV. Nach einer 1:3 Niederlage gegen Textima Süd holten sie auswärts beim starken Aufsteiger SSV Fortschritt Lichtenstein II einen 3:2-Sieg. Anschließend gelang mit einem klaren 3:0-Erfolg (17, 17, 20) die Revanche gegen Textima Süd. Damit gaben die Reichenbacherinnen ein Signal zur Aufholjagd und verbesserten sich durch diese Erfolge auf den vorletzten Tabellenplatz. Trainer Sebastian Schroth sieht das Team von Sascha Singer zum Abschluss noch weiter oben: "Der FSV ist eine sehr abwehrstarke Mannschaft mit viel Erfahrung auf der Landesebene. Um gegen sie zu bestehen brauchen wir den hundertprozentigen Einsatz sowie ein druckvolles und variables Angriffsspiel. Weiter werden sie mit viel Selbstvertrauen und Unbekümmertheit ins Spiel gehen. Ich denke unser Team ist motiviert, gut vorbereitet und gewillt sich für das Hinspiel zu revanchieren."
Bornas Damen um Kapitänin Maxi Klupsch haben seit Jahresbeginn eine kleine Erfolgsserie aufgebaut. Durch Siege gegen den TSV Schildau und den TSV Rackwitz hat sich Einheit auf den dritten Tabellenplatz verbessert. Im Pokal gelang am vergangenen Wochenende ein Satzgewinn gegen den Sachsenmeister Engelsdorf II und ein klarer Sieg gegen die SG Großröhrsdorf aus der Bezirksliga Dresden. Das Reichenbach-Spiel wird richtungsweisend für die restliche Spielzeit. Mit einem Sieg wäre das Saisonziel "Klassenerhalt" in greifbarer Nähe und Einheit könnte gestärkt ins kommende Heimspiel am 11.02.2012 gegen Lichtenstein und Limbach gehen. Andererseits müssten in den weiteren sechs ausstehenden Spielen die notwendigen Erfolge her, um auch in der kommenden Saison mit absoluter Sicherheit auf Landesebene zu spielen.
Wir wünschen unseren Mädels viel Glück in Reichenbach und hoffen auf zahlreiche Unterstützung! | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 1 Kommentar(e) anzeigen | |
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28.01.2012 - 22:23
SV Tresenwald : SV Einheit Borna
2:3 (25:21, 19:25, 21:25, 25:22, 14:16) 112 min.
Sechs Tresenwalder Kämpfer wehrten sich ritterlich und bringen ohne jede Wechseltätigkeit die Einheitsspieler an den Rand einer Niederlage.
Im Folgenden die Spielstationen:
1. Satz: 01:03; 08:07; 15:12; 18:17; 19:22; 25:21
[Auszeiten: SVT (15:15 / 21:19) SVE (03:05)]
2. Satz: 03:07; 05:11; 10:14; 14:19; 16:20; 19:25
[SVE (21:18)]
3. Satz: 03:02; 07:07; 12:08; 14:11; 17:17; 20:21;21:25
[SVT (17:20/21:24) SVE (05:07/07:11)]
4. Satz: 03:03; 07:07; 11:09; 14:11; 17:15; 20:18; 23:20; 25:22
[SVT (16:14/24:22) SVE (03:06/18:22)]
5.Satz: 02:01; 04:04; 06:06; 10:08; 11:11; 12:12; 13:13; 14:14; 14:16
[SVT (10:11/13:14) SVE (08:10/13:13)]
Es wurde verdammt spät in Machern. In der Sporthalle ging erst nach 20:00 Uhr ein langer Superheimspieltag des SV Tresenwald zu Ende. Morgens um 10:00 spielte die Damenmannschaft und am Nachmittag um 15:00 das Herrenteam. Die Männers des SV Tresenwald hatten SV Lok Engelsdorf und SV Einheit Borna zu Gast. Zwei ganz dicke Brocken (3. und 4. Platz in der Liga) waren für den Vorletzten (Platz 8) zu händeln. Doch die vom Papier her gesetzten Favoriten taten sich schwer. Mit jeweils zwei knappen Siegen wurden sie zwar ihrer Rolle gerecht, allerdings nicht wirklich überzeugend. Für die zu neunt angereisten Einheitmannen galt es ab 15:00 das erste Spiel zu studieren und jede Menge Schokie und Gummibärchen zu vernichten. Die Engelsdorfer ließen zwei Sätze zu, um den Vorsprung nach hinten raus im fünften Satz zu zerbröseln. Es gab demnach genug Gelegenheit für uns die Stärken und Schwächen des SVT zu mustern.
Spielbeginn für Einheit erst um 17:39 Uhr. Mit Nr. 5, 17, 24, 15, 6, und 23 ging Borna locker und leicht zu Werke. Doch die unbekümmerte Einstellung verflog relativ schnell und keiner dachte an fünf Sätze. Die Aufsteiger der vergangenen Saison verloren zwar die erste Partie, begannen aber angstfrei gegen die Bornaer. SVE legte vor und die Punkteklapptafel zeigte ein optimistisches 1:3. Das Gastgeber Sextett kam langsam und allmählich in Schwung. Vor allem durch risikoorientierte Aufschläge und Angriffe über die Mittelposition Stefan Vieweg, kämpften sie sich stetig an Einheit ran und vorbei. Borna musste sich in Stellung bringen. Doch nur der rustikale Gegner hatte alles im Griff. Die Stimmung kippte, der einheitliche Spielaufbau klemmte und wirkte zu eindimensional. Das Satzende kam schneller als gewünscht. Endstand 25:21 – Bruch! SV Einheit Borna nun mit dem Rücken zur Wand. Es mussten doch unbedingt zwei Punkte für die Tabelle her. Mit einem kleinen taktischen Wechsel, Nr. 10 für 15, wieder zurück auf die Platte und „High Five“ abgeklatscht. Plötzlich, als wäre es das Einfachste der Volleyballwelt, klingelten die Zähler auf dem Einheitkonto. Im stetigen Vorsprung, dominant, kreativ und angriffslustig wurde das atmungsaktive Kunstleder ein ums andere Mal auf die Heimseite genagelt. Den Tresenwalder Männern flatterte das Nervenkostüm. Ausgleich zum 01:01 nach Sätzen. Die Tresenwalder Männer um Kapitän Vieweg hatten im eigenen Wohnzimmer nix zu verlieren und wollten sich nicht kampflos ergeben. Der nachfolgende Durchgang war bis zur Satzmitte nach deren Vorstellung abgelaufen. Sie konnten sich ein Übergewicht heraus arbeiten. Doch dann versagten die Nerven am Aufschlag. Einige Zähler gingen ohne Feindeinwirkung an Einheit über. Zusätzlich besann sich das Team von Trainer Eberhardt auf die eigenen Tugenden, knüpfte an die Leistungen vom Vorsatz an und hatte das Näschen auf der Zielgeraden vorn. Im vierten Satz entwickelte sich ein spiegelbildliches Replikat des ersten Satzes. Es häuften sich wieder die kleinen Fehler auf der Bornaer Seite. Das Einheitspiel wirkte uninspiriert. Die willensstarken Tresenwalder steckten nicht auf, nutzen die Orientierungslosigkeit gnadenlos aus, um den Satz einzutüten. Borna stand wie im Lehm, hatte keinen Bund mit der Glücksfee geschlossen und konnte das Bällchen nicht versenken, da die Gastgeber die Räume verdammt eng hielten. Auf in den Entscheidungssatz. Tresenwald wollte und musste das Ruder herumreißen, steigerte sich von Satz zu Satz und kämpfte bis zum Anschlag. Die zwei Zuschauerinnen sahen ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Seitenwechsel bei 8:7. Die Gastgeber setzten sich sogar bis zum Stand von 10:08 ab! Doch plötzlich entkrampfte Borna, nahm den Gleichschritt wieder auf, um mit einfachen Zutaten (Aufschlag, Block und Angriff) das Spiel abzuschmecken. Der Ausgleich fiel zum 14:14. Der späte Erfolg wurde für Borna mit einem Block und Mittelangriff zum Satz- und Spielsieg gesichert!
Fazit: Nur mit Streicheln und guter Laune kommt man nicht weit. Der Sieg war haarscharf und hart erkämpft. Das letzte Mal wurde im November 2009 in Tresenwald gespielt. Damals kamen wir nicht zu rechten Zeit und mussten nehmen was übrig bleibt (in Erinnerung der 2:3 Pleite). Nun ja – diesmal ging der Tiebreak in identischem Ergebnis zugunsten von Einheit aus. Alles gut! Die ambitionierte Ligakonkurrenz aus Delitzsch und Hohnstädt bleibt vor Borna auf Eins und Zwei. Nach fünf Wochen Spielpause steht Einheit zu Hause den Hohnstädtern gegenüber.
Es spielten: Felix Deutscher, Olaf Eberhardt, Matthias Elitzer, Steffen Engelke, Nico Schulz, Thomas Naumann, Jan Teztlaff, Jens Szameitat und Stefan Wolf (C).
Geschrieben von Stefan Wolf. | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 2 Kommentar(e) anzeigen | |
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28.01.2012 - 20:33
SV Lok Engelsdorf II : SV Einheit Borna
3:1 (25:22, 24:26, 25:17, 25:19) 88 min.
SG Großröhrsdorf : SV Einheit Borna
0:3 (20:25, 8:25, 18:25) 57 min.
SG Großröhrsdorf : SV Lok Engelsdorf II
1:3
Die große Überraschung blieb heute aus. Der haushohe Favorit SV Lok Engelsdorf II hat sich erwartungsgemäß durchgesetzt und die Herausforderer SV Einheit Borna und SG Großröhrsdorf jeweils mit 3:1 bezwungen. Somit spielen die Engelsdorferinnen am 5. Mai gegen den VSV Oelsnitz um den Sachsenpokalsieg.
Die Bornaerinnen konnten in den ersten zwei Sätzen gegen die Leipzigerinnen gut mithalten und das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit zunehmendem Spielverlauf setzten die Engelsdorferinnen Einheits Annahmeriegel immer mehr unter Druck, so dass kein geregelter Angriffsaufbau mehr möglich war. Trotz guter Spielansätze und sehenswerter Spielzüge war die eigene Fehlerquote zu hoch, um gegen die variabel spielende Leipziger Mannschaft dauerhaft mitzuhalten. Nach 88 Spielminuten hieß es 3:1 für den Favoriten. Im anschließenden Spiel startete der Gastgeber Großröhrsdorf gegen Einheit furios. Wie von einer Tarantel gestochen versuchten die Nitsche-Schützlinge den Bornaerinnen ihr Spiel aufzudrücken. Die Halle tobte, es kam richtige Pokalstimmung auf. Doch dann legte Einheit den Schalter rechtzeitig um und wurde spielbestimmend. Nach dem ersten Satzgewinn lief es wie am Schnürchen und Großröhrsdorf hatte schnell das Nachsehen. Borna siegte nach 57 Minuten mit 3:0. Im letzten Spiel bezwang Engelsdorf den Gastgeber etwas mühevoll mit 3:1 und zieht als Gruppensieger ins Sachsenpokalfinale ein.
Die Einheit-Mädels starten motiviert in den ersten Satz und gingen 10:7 in Führung. Gut herausgespielte Schnellangriffe von Christin Bobilow und Grit Taubert sorgten für Punktgewinne. Auf den Außenpositionen gelangen Claudia Breitkreuz, Lisa Winkler und Maria Schulze sehenswerte Angriffe. Über den 10:10 Ausgleich konnten die Engelsdorferinnen beim 14:13 erstmals in Führung gehen. Guten Angriffsphasen folgten immer öfters Hänger in der Annahme. Fünf direkte Annahmefehler waren zu viel für einen möglichen Satzgewinn. Der Favorit ging durch ein knappes 25:22 in Führung.
Durchgang zwei verlief ähnlich ausgeglichen. Einheit konnte sich durch gute Sprungflatteraufschläge von Kapitänin Maxi Klupsch bis auf 12:8 absetzen. Nach einer genauen Annahme durch Winkler zog Taubert auf Mitte an, doch der Pass kam von Klupsch überraschend auf Schulze, die mit einem tollen Hinterfeldangriff glänzte. So ähnlich hatte sich Coach Sebastian Schroth den Auftritt gegen Engelsdorf vorgestellt. Doch Lok blieb dran, spielte schnell über die Außenpositionen und kam auf 11:12 ran. Taubert nun mit einem herrlichen Meter-Schuss nach gutem Zuspiel. Die Annahme in dieser Phase stabil, ermöglichte die 18:15 Führung und wieder folgte ein starker Ballwechsel. Schulze rettete einarmig einen Blockabpraller am Außennetz, den Breitkreuz in Becker-Hecht-Manier im Spiel hielt und Libera Casey Franke das Abspielen ermöglichte. Diese starken Szenen trieben Einheit zur 22:19 Führung und dann zum 26:24 Satzgewinn.
Die Euphorie verflog jedoch schnell. Ein demütigender dritter Satz folgte. Einheit lag nach einem 7:10 schnell 8:16 zurück. Bonin kam zusammen mit Peim und Thomas für Winkler, Bobilow und Schulze ins Spiel. Probleme hatten die Bornaerinnen in der Annahme und vor allem der Feldabwehr. Viele erreichbare Bälle wurden an die niedrige Hallendecke abgewehrt, eine Aufholjagd somit unterbunden. Die einzigen zwei Angriffspunkte schafften Schulze und die zurückgekehrte Winkler mit einem Schussball. Für einen kurzen Hoffnungsschimmer sorgte Klupsch mit 4 Service-Winnern und Peim mit einem direkten Blockpunkt. Hinzu kamen 10 unerzwungene Engelsdorf-Fehler. Damit hatte Borna 17 Punkte zusammen und verlor ohne reelle Chance.
Im letzten Satz gab es nochmals eine Steigerung. Vor allem Hauptangreiferin Schulze konnte sich jetzt beweisen, steuerte vier Angriffspunkte bei. Bis zum 11:12 blieb Einheit auf Augenhöhe. Es folgte abermals ein Einbruch in der Annahme. Fünf weitere Aufschlagfehler machten es Engelsdorf leicht sich zum 19:12 abzusetzen. Dann ein letztes Aufbäumen zum 19:23, doch ein fahrlässiger Blockfehler beendete das Match zu Gunsten der Engelsdorferinnen. Sie gewannen letztendlich verdient in einem über weite Strecken sehenswerten Match aus Bornaer Sicht. Zurück bleibt die Erkenntnis mit dem Titelverteidiger über zwei Sätze mitgehalten zu haben. Ein Lob vom B-Schiedsrichtergespann rundete die Sache ab: „Eine super Truppe mit viel Potential, guten Aufschlägen, viel Angriffsdruck, jedoch einer noch zu instabilen Annahme“.
Ein Appell vom Coach an die Ladies vorm zweiten Spiel folgte. Volle Kraft voraus, ein gutes Spiel gegen den Underdog zeigen und ja nicht unterschätzen. Zur Erinnerung, sie haben immerhin in der 1. Runde gegen Sachsenklassist Turbine Leipzig mit 3:1 gewonnen. Die Heimspielstätte verwandelte sich zunehmend in einen Hexenkessel. Die Fans trommelten was das Zeug hielt, trieben ihr Team zu einer unglaublichen Leistung. Einheit war sichtlich überrascht vom couragierten Auftritt der Großröhrsdorferinnen. Sie fighteten um jeden Ball und schlossen im Angriff druckvoll ab. Borna nicht auf jeder Position auf Betriebstemperatur hatte mit 14:17 das Nachsehen. Ausgerechnet der Newcomer Claudia Peim führte nun die Truppe mit starken Aufschlägen und super Reaktionen zurück ins Spiel. Zusammen mit starken Angriffen von Schulze und punktgenauen Annahmen von Libera Franke war sie hauptverantwortlich für die Aufholjagd zum 22:19. Bonin am Aufschlag rundete den Satz zum 25:20 ab.
Es folgte ein starker Einheitsatz. Die SG kam nicht zum Atmen, zu dominant spielte Borna in der K2-Situation. Dabei agierte Schnellangreiferin Peim überragend mit drei Service-Winnern, drei Blockpunkten und einem Schnellangriff. Mit +7 Punkten ein herausragender Satz. Viele punktgenau angenommene Dankebälle liesen Zuspielerin Klupsch kombinieren. Thomas schloss über einen Aufsteiger und Kopfpass erfolgreich ab. Breitkreuz, Bonin und Schulze punkteten herrlich über Außen. Sechs Eigenfehler und zwei Angriffspunkte waren die ganze Ausbeute von Großröhrsdorf. Beeindruckend endete der Satz mit 25:8 für Borna.
Auch im letzten Satz blieb Einheit spielbestimmend. Ein Klassenunterschied war seit dem zweiten Satz erkennbar. Beim 2:7 und 10:17 musste David Nitsche mit einer Auszeit reagieren. Breitkreuz nun mit bissigen Angriffen, schnell und druckvoll über longline abgeschlossen, ganz nach dem Geschmack der Fans. Einen super Satz zeigte Schulze. Mit Kreuzkombis, Hinterfeldangriffen und einem starken Block kam sie auf +6 Punkte. Ein letztes Aufbäumen brachte den Gastgeber auf 13:18 ran, doch dann folgte das KO mit dem 25:17 Satzgewinn.
Fazit: Die Bornaerinnen zeigten insgesamt eine recht ordentliche Leistung zur Zwischenrunde im Sachsenpokal. Mit dem haushohen Favoriten Engelsdorf konnte Einheit zwei Sätze auf Augenhöhe spielen, bevor der Einbruch folgte. Gegen den Bezirksligisten Großröhrsdorf spielten die Bornaerinnen druckvoll mit einem guten Aufschlag, wurden somit ihrer Favoritenrolle gerecht. Das sind beides positive Momente. Dennoch konnte das Team nicht sein volles Leistungsniveau abrufen, sonst wäre gegen Lok mehr drinnen gewesen. Hingegen lief es gegen die SG nach einer schlechten ersten Satzhälfte richtig rund. An dieser Stelle ein großes Lob an die Großröhrsdorferinnen, die anfangs richtig motiviert und druckvoll zur Sache gingen. Nach dieser guten Erfahrung heißt es jetzt volle Konzentration auf das Reichenbach-Spiel. Die 0:3-Klatsche schwirrt noch in den Köpfen rum und alle sind heiß auf eine Revanche. Mit einem guten Spiel wollen die Bornaerinnen zwei weitere wichtige Punkte holen. Dann wäre das anfangs gesetzte Ziel in absoluter Reichweite. Packen wir‘s an!
Es spielten: Maxi Klupsch (C), Grit Taubert, Verena Thomas, Christin Bobilow, Lisa Winkler, Claudia Breitkreuz, Claudia Peim, Susann Bonin, Maria Schulze und Casey Franke (L). | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 4 Kommentar(e) anzeigen | |
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24.01.2012 - 22:36 Diese Frage beantworten die Einheit-Mädels am Samstag (28.01.2012) in Größröhrsdorf (Sporthalle Ferdinand-Sauerbruch-Gymnasium, Rathausstr. 25, 01900 Großröhrsdorf) bei Dresden in einem Dreierturnier um den Einzug ins Sachsenpokalfinale am 5. Mai. Einheit hatte sich durch zwei 3:2-Siege gegen den TSV Zschopau und den SV Crostau für die Zwischenrunde qualifiziert. Der Gastgeber aus der Bezirksliga Dresden ist um 14 Uhr zunächst als Beobachter und Schiedsrichtergespann aktiv, kann dabei beide Gästeteams genauer unter die Lupe nehmen. Im ersten Match des Tages trifft Einheit Borna als Drittplatzierter der Sachsenklasse West auf Lok Engelsdorf II, seines Zeichens Sachsenmeister und letztjähriger Sachsenpokalsieger. Im Anschluss spielt der Verlierer gegen den Gastegeber SG Großröhrsdorf, bevor es zum großen Finale um den Einzug ins Pokalfinale geht.
SV Einheit Borna - SV Lok Engelsdorf II - SG Großröhrsdorf
Die Bornaerinnen sind durch die letzten zwei Liga-Siege gegen die TSV-Teams Schildau und Rackwitz gut vorbereitet und möchten nun im Pokal den haushohen Favoriten Engelsdorf herausfordern. Dabei freut sich Trainer Sebastian Schroth auf die Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen gegen eine der besten Sachsenligamannschaften anzutreten. Verstecken brauchen sich die Bornaerinnen auf keinen Fall, denn spielerische Möglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Doch um gegen das starke Team von Lok-Trainer Norman Thomas zu bestehen, müssen alle ihre volle Leistung bringen. Nicht umsonst steht Engelsdorf auch diese Saison wieder auf dem zweiten Platz der Sachsenliga.
Einheits zweiter Gegner, die SG Großröhsdorf, ist kein Unbekannter. Im Trainingslager 2010 in der Sportpension Dresden trafen beide Teams bereits in einem Testspiel aufeinander. Damals wertete Einheit-Coach Schroth dieses Spiel als eines der Besten bisher. Der Sieg ging mit 5:0 (25:20, 25:21, 28:26, 25:7, 25:13) an die Bornaerinnen, die damals frisch in die Bezirksliga aufgestiegen waren. Dennoch ist eine Prognose schwierig. Das Team von Trainer David Nitsche belegt derzeit den dritten Platz in der Dresdner Bezirksliga und zählt dort mit zu den Aufstiegskandidaten. Als größter Außenseiter in diesem Turnier werden sie frei aufspielen und einen Überraschungssieg anstreben, genau wie in der Vorrunde mit einem 3:1 gegen Turbine Leipzig und einem 3:0 gegen den Dresdner SSV II. Demnach gibt es für Einheit keinen Grund diesen Gegner zu unterschätzen. Auch hier ist die volle Leistung gefragt.
Wir wünschen unseren Einheit-Mädels viel Glück und vielleicht gelingt ja die große Überraschung. | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 1 Kommentar(e) anzeigen | |
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21.01.2012 - 19:03
TSV Rackwitz: SV Einheit Borna
1:3 (25:18, 22:25, 21:25, 17:25) 77 min.
Stetige Leistungssteigerung mit einem spielerisch starken vierten Satz bringt Wende im Spitzenspiel / Auch Limbach entführt wichtige Punkte aus Rackwitz
Am vergangenen Samstag verschlug es die Damen des SV Einheit Borna nach Rackwitz zum Spiel gegen den Tabellenführer. Die Bornaerinnen wollten hier noch eine Rechnung begleichen und sich für die bittere 1:3 Heimniederlage revanchieren. Trotzdem galt der TSV als Favorit und Einheit sollte befreit aufspielen können. Ohne Druck machen zu wollen, sah Trainer Sebastian Schroth die Zeit wieder einmal reif, für eine außergewöhnliche Tat, den Tabellenführer zu schlagen. Soweit die Theorie, doch die Praxis sah leider anders aus.
Der TSV verzichtete, wahrscheinlich immer noch verletzungsbedingt, auf seine beste Schnellangreiferin, Josefine Hauk. Dennoch wollten die Gastgeberinnen mindestens einen Sieg aus beiden Heimspielen gegen Borna und Limbach mitnehmen. Einheit hingegen hatte alle verfügbaren Spielerinnen an Board und somit viele Wechselmöglichkeiten. Doch der erste Satz startete katastrophal und wurde klar abgegeben. Ab dem zweiten Durchgang gelang eine deutliche Leistungssteigerung, so dass Rackwitz mehr und mehr in Bedrängnis kam. Das Bornaer Spielniveau zog spürbar an und so konnten die Einheit-Fans im vierten Satz richtig gute Spielzüge erleben. Beide Seiten zeigten ein druckvolles Angriffsspiel und schenkten sich nichts. Einheit beendete nach 77 Minuten das Spiel zu seinen Gunsten und verbessert sich damit auf den dritten Tabellenplatz. Rackwitz bleibt trotz zweier Heimniederlagen vorerst Tabellenführer. Dahinter Limbach, das im zweiten Spiel des Tages mit 3:0 gegen Rackwitz siegte.
Trainer Schroth verzichtete in der Startaufstellung zunächst auf die formstarken Christin Bobilow und Lisa Winkler. Dafür kamen Claudia Peim und Susann Bonin zum Einsatz. Regie führte Susan Danz. Einheit konnte im ersten Satz lediglich im Aufschlag überzeugen, ansonsten gelangen gerade einmal vier direkte Angriffspunkte. Zuspielerin Danz hatte ihre Mühe mit vielen unpräzisen Annahmen und konnte ihre Angreiferinnen somit nicht optimal bedienen. Selbst acht Aufschlagfehler der Gastgeberinnen brachten keine Sicherheit ins Bornaer Spiel. Irgendwie schien der Respekt vorm Tabellenführer zu groß, die Zuversicht und der notwendige Biss fehlten. Keine Angreiferin konnte sich entscheidend durchsetzten. Somit ging der erste Satz nach 17 Minuten mit 18:25 an Rackwitz.
In der Satzpause mahnte der Coach das träge und kraftlose Spiel an, forderte mehr Spielfreude und Risiko ein. Auf Außen startete nun Winkler für Claudia Breitkreuz und Christin Bobilow begann auf Mitte für Peim. Im Zuspiel übernahm Maxi Klupsch das Zepter. Gute Aufschläge der Kapitänin brachten die 5:0 Führung. Mit einer deutlich verbesserten Annahme und Feldabwehr kam der SVE zu besseren Angriffsmöglichketen, die Hauptangreiferin Maria Schulze nutzte und auch Verena Thomas steuerte zwei Zähler durch druckvoller Schnellangriffe bei. Mit Bobilow im Aufschlag wurde der Vorsprung auf 11:4 ausgebaut. Doch der TSV blieb dran, wehrte sich mit guten Angriffen über Diagonalspielerin Unger. Bis zur Auszeit bei 21:20 war der Vorsprung aufgebraucht. Breitkreuz kam nun ins Spiel und sorgte mit gefährlichen Flatteraufschlägen für die Vorentscheidung im zweiten Satz. Thomas vollendete an der Aufschlaglinie zum 25:22.
So konnte und sollte es weitergehen. Einheit blieb spielbestimmend und kam immer besser in Fahrt. Klupsch nun mutig mit gefährlichen Sprungflatteraufschlägen, aber auch fahrlässig durch einige Zuspielfehler. Dadurch begünstigt konnte Rackwitz trotz Bornaer Überlegenheit 9:7 in Führung gehen. Hauptannahmespielerin Winkler bestätigte ihren guten Lauf mit einer stabilen Annahme und starken Angriffen. Mit fünf direkten Offensivpunkten war sie neben der immer stärker werdenden Schulze die erfolgreichste Angreiferin. Klupsch setze nun mehr und mehr auf ihre Schnellangreiferinnen Bobilow und Thomas, die jeweils doppelt punkteten. Außenangreiferin Bonin vollendete zweimal stark über Außen. Trotz guter Spielanlage war es bis zum 21:21 knapp, dann sorgten vier Punkte in Folge für den 25:21 Satzgewinn.
In Durchgang vier begann Breitkreuz für Bonin. Zuspielerin Klupsch brachte nun noch mehr Variabilität ins Angriffsspiel. Nach einer sauberen Annahme zog Bobilow zum Aufsteiger an, doch Klupsch überraschte die gegnerischen Blockspieler mit einem Meterkopfpass auf Schulze, die druckvoll verwandelte. Mit acht direkten Angriffspunkten spielte Schulze einen starken Satz, darunter auch erfolgreiche Kombinationen. In dieser Spielphase ist aber auch der TSV Rackwitz zu erwähnen. Sie schenkten den Bornaerinnen nichts und hielten mit starken Angriffen über Unger und Beyer dagegen. Ein starker Satz mit vielen tollen Aktionen von beiden Seiten. Doch die geringere Fehlerquote der Bornaerinnen machte den Unterschied. Einheit mit lediglich fünf Schnitzern, Rackwitz hingegen immerhin mit neun Patzern. Damit setzte sich Einheit über 14:9 und 20:12 deutlich ab und stand nach 77 gespielten Minuten als Sieger fest. Rackwitz zwar sichtlich resigniert, trug die Niederlage aber dennoch mit Fassung. Gratulation an beide Teams für einen spielerisch wertvollen vierten Satz.
Fazit: Nach dem erfolgreichen Rückrundenauftakt in Schildau setzten die Bornaerinnen nun gegen Rackwitz ein Achtungszeichen. Dennoch kann Trainer Sebastian Schroth mit dem ersten Satz nicht zufrieden sein. Eigentlich wollten die Bornaerinnen befreit aufspielen, doch danach sah es anfangs gar nicht aus. Irgendwie fehlte der Biss und die Überzeugung hier gewinnen zu können. Aber mit dem weiteren Spielverlauf kann das Trainergespann zufrieden sein. Im vierten Satz zeigten ihre Spielerinnen dann Bestleistung und begeisterten die Zuschauer. Dabei fielen erneut Winkler und Bobilow positiv auf und unterstrichen ihren guten Lauf. Christin blieb heute sogar fehlerfrei. Einen Leistungssprung machte Kapitänin Klupsch, die mit viel Selbstvertrauen aufschlug und im Zuspiel variabel spielte. Davon ließ sich Hauptangreiferin Schulze inspirieren und schaffte mit +14 Punkten eine beachtliche Ausbeute. Außenangreiferin Bonin nutze ihre Chance und zeigte druckvolle Angriffe. Verlass war erneut auf Libera Casey Franke, die für eine stabile Annahme sorgte. Breitkreuz unterstrich mit gefährlichen Flatteraufschlägen ihre Aufschlagstärke. Mit diesem Erfolg klettert Einheit auf den dritten Tabellenplatz und fiebert nun dem Sachsenpokal entgegen. Am 28. Januar trifft Einheit in der Vorschlussrunde auf den Sachsenmeister SV Lok Engelsdorf II. Endlich ein Sachsenligagegner unter Wettkampfniveau. Schauen wir mal was alles möglich ist.
Es spielten: Susan Danz (C), Maxi Klupsch, Claudia Peim, Christin Bobilow, Lisa Winkler, Claudia Breitkreuz, Susann Bonin, Casey Franke (L), Grit Taubert, Verena Thomas und Maria Schulze. | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 5 Kommentar(e) anzeigen | |
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18.01.2012 - 16:37 Am kommenden Samstag treffen die Damen des SV Einheit Borna um 14 Uhr auf den aktuellen Tabellenführer TSV Rackwitz. Die Randleipzigerinnen gehen als klarer Favorit ins Spiel, da sie bisher die konstanteste Leistung in einer ausgeglichenen Liga zeigten und zudem im Hinspiel deutlich mit 3:1 (25:22, 20:25, 25:13, 25:16) gewannen. Die letzten beiden Partien gegen Limbach-Oberfrohna und Turbine Leipzig entschied Rackwitz jeweils mit 3:1 für sich und konnte den Spitzenplatz behaupten. Trainer Sebastian Schroth sieht in Rackwitz ein erfahrenes und eingespieltes Team, welches wenig Fehler macht und überraschende Aktionen ins Spiel einbaut. Dies macht den TSV zu einem unbequemen Gegner.
Auf der anderen Seite kann das Team von Kapitänin Maxi Klupsch am Samstag in der Sporthalle Rackwitz (Str. der Jugend 8, 04519 Rackwitz) befreit aufspielen. Mit der richtigen Einstellung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann auch die Revanche gegen den Favoriten gelingen. Vor zwei Wochen reichten den Einheit-Mädels fünf starke Minuten um den Spielverlauf gegen den TSV Schildau auf den Kopf zu stellen und nach einem 10:12 Rückstand im Tie-Break doch noch zu siegen. Diese wichtigen Punkte geben Sicherheit und Selbstvertrauen, so dass die schwierige Aufgabe gegen den TSV zum richtigen Zeitpunkt kommt. Die Frage die sich Trainer Sebastian Schroth stellt: Kann das Team endlich Konstanz ins Spiel bringen und die volle Leistung abrufen? Diese Frage wird Einheit am Samstag ab 14 Uhr beantworten. Dann heißt es Einheit Borna (4. Platz) vs. TSV Rackwitz (1. Platz).
Wir wünschen unseren Einheit-Mädels viel Glück in Rackwitz und hoffen auf eine erfolgreiche Revanche. | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 1 Kommentar(e) anzeigen | |
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14.01.2012 - 20:53
SV Lok Engelsdorf : SV Einheit Borna
1:3 (22:25, 20:25, 29:27, 15:25) 95 min.
Drei Spiele im neuen Jahr, drei Auswärtssiege, das läuft!
Einheit zugegen im Czermaks Garten – Gastgeber die Herren aus Engelsdorf. Diese Halle haben wir schon oft bespielt. Demnach nichts Neues im Leipziger Zentrum Nähe Bahnhof.
Hektik auf der Bornaer Seite pünktlich um 14:00. Der Schiri hatte sein Trillerpfeifchen schon im Mund, aber unser Zuspieler Olaf noch in der Turnjacke. Was war los? Das Schiffchen vom Reißverschluss auf Endausschlag ganz nach oben, ließ sich keinen Millimeter zurück bewegen. Der Kapitän fackelte nicht lange, verhalf dem Gefangenen in zwei Minuten mittels Schere aus der Jacke. Danach alle Bornaer regelkonform in einheitlicher Spielkleidung auf dem Feld und Anpfiff.
Annahme Läufer eins, Querpass Olaf auf Zwei, Angriff Diagonalspieler, Volltreffer und erster Punkt für Borna. Zweimal durchwechseln und Matze am Aufschlag. Risikoorientierte Bälle über die Netzkante brachten die Gastgeber in die Bredouille. Ungewöhnlich für die Engelsdorfer Herren mit aufkummulierten 125 Jahren Volleyballerfahrung. Hier schien sich für Borna eine Tür zu öffnen. Spielstand 01:05. Doch dann unerklärlicherweise der Leistungsabriss. Engelsdorf mit Spieler Schrader am Aufschlag sechs Punkte in Folge. Diese Schlafeinlage kostete den schönen Vorsprung. Der Lange zog die Reißleine und markierte die erste Auszeit. Klare und deutliche Ansage an Alle: „Hacken zusammen, kratzen, beißen, kämpfen!“ Die Standpauke half weiter. E-Dorf zog bis zum 12:13 voran, Einheit aber immer im Windschatten. Dann endlich wirkte Dietrich Mateschitz´s Brause (besten Dank an Sponsor Nico). Zucker, Koffein und Taurin verfehlten ihre Wirkung nicht. Die „Vitamine“ gaben Schwung und Vortrieb, vorbei zum 15:16. Einheits kurzer Zwischenstopp bei 18 beide diente zur generischen Spielflussunterbrechung. Borna ging nun aus dem Windschatten raus flog mit Power zum Satzgewinn. Wir resümierten in der Satzpause, dass E-Dorf bei gelegten Bällen immer richtig stand. De facto half nur volle Pulle in der Offensivabteilung. Nico unterstützte mit Übersicht als sattelfester Libero. Dies war enorm wichtig, um die gegnerischen Mittelblocker durch eigene exakte Annahmen und variable Pässe aus der Fassung zu bringen. Oftmals konnte dadurch der Engelsdorfer Doppelblock ausgetrickst werden und wir hatten freie Fahrt. Satzende bei 20:25 – dem Durchsetzungsvermögen am Netz sei Dank. Nach zwei gewonnen Durchgängen dachten einige schon an den Heimweg. Doch der Kapitän mahnte, hier sei noch lange nix entschieden und wir sollten doch die Spannung hoch halten. Er behielt Recht. Anscheinend hatten sie die Herren um Gästekapitän Zangrando sich auf das Bornaer Spiel eingestellt. Dem entsprechend legten sie zum 11:06 vor. Eigenfehler und Fahrlässigkeiten führten dazu, dass sich die Lok-Herren klangheimlich davon stahlen. Einheit fasste sich jedoch wieder und knabberte stetig am Vorsprung. Bei 19 beide die Egalisierung des lange andauernden Hinterherlaufens. Der dritte Satz verlief im Finale extrem spannend. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Mal war Einheit vorn, mal Engelsdorf in Vorhand. Leider hatte hier der bis dahin souveräne TSV Schiri eine kurze Schwächephase. In einem entscheidenden Moment waren seine Augen nicht offen, um einen deutlichen Netzfehler eines Engelsdorfer Angreifers zu ahnden. Aber egal. Matze ging zum Aufschlag mit 23:24. Er hatte den Satz- und Spielball auf der Hand, scheiterte allerdings unterhalb des oberen Netzbandes und darf uns somit zu 40! Flaschen Bier einladen - Yeah! Die Vorfreude auf die Siegerbrause hielt nicht lange warm. Die Engelsdorfer finishten mit 29:27 und Bruchlandung Borna. Der eigentlich schon fertige 3:0 Triumph dahin. Nun ja, der vierte Satz musste die Entscheidung bringen. Borna allerdings mit 06:02 im Rückstand. Wieder Auszeit und die notwendige Standpauke durch Trainer Eberhardt und Kapitän Niemetz. Dies fruchtete und Einheits Spieler kamen ohne Not zurück. Bei 08:08 hatte der Engelsdorfer Kapitän seine zwei Auszeiten bereits aufgebraucht. Wir waren hochaktiv, spielten wie aus einem Guss, fanden zurück in das Spiel und hatten kaum noch Gegenwehr zu Schultern. Egal ob im Aufschlag, Zuspiel, Angriff, Block oder gar in der Feldabwehr – es gelang fast alles. Matze und Felix waren auf der Mitte nicht zu bändigen. Sie ließen keinen Ball vorbei und versenkten das Ei auf dem Engelsdorfer Heiligtum. Spiel und Satzende nach 20 Minuten. Schluss aus – Deckel drauf – Auswäääääääääärtssiiiiiiiiiiiiiiiiieg – Jubelkreisel!
Fazit: Das erste Spiel der Rückrunde ist erfolgreich absolviert. Diesen Sieg nehmen wir gerne mit. Im Rücken: Spielfreude, Charakter und Nervenstärke. Die Tabellensituation hat sich leicht verändert. Delitzsch II ist mit zwei deutlichen Heimsiegen auf der der Eins geblieben. Die Zwei hat jetzt der Hohnstädter SV inne, dito zwei Siege zu Hause. Borna mit einem Spiel weniger, rutscht auf die Drei.
Es spielten: Thomas Niemetz (C), Felix Deutscher, Olaf Eberhardt, Matthias Elitzer, Steffen Engelke, Nico Schulz (L), Thomas Naumann, Jan Tetzlaff und Stefan Wolf.
Geschrieben von Stefan Wolf. | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 4 Kommentar(e) anzeigen | |
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07.01.2012 - 22:01
SV Einheit Borna : TSV Leipzig 76 IV
3:2 (25:16, 21:25, 25:13, 23:25, 15:8) 90 min.
SV Einheit Borna : SG L.E. Volleys/SV Lok Engelsdorf
3:2 (25:19, 21:25, 25:22, 24:26, 15:9) 90 min.
2012: Jahresauftakt in der altehrwürdigen, topsanierten und denkmalgeschützten Sporthalle Leplaystraße. Es riecht noch ladenneu nach der Wiedereröffnung im September 2011. In 2013 wird die traditionsreiche Sporthalle ihren 100. Geburtstag feiern. Generationen von Sportlern feierten darin Erfolge oder kassierten Niederlagen.
Zur Info: „Mit rund 5.000 Quadratmeter Nutzfläche war die 1913 errichtete Sporthalle Leplaystraße damals eine der größten Sporthallen in Deutschland. Erstmals wurden dabei auch Sporthallen übereinander gebaut. Die Turnhalle wurde am 28. Juni 1913 anlässlich des 12. Deutschen Turnfestes eingeweiht. 1967 wurde das Gebäude vom VEB Baukombinat Leipzig für ca. 3,5 Millionen Mark umgebaut. Ab 1968 zogen neue Sportarten wie Volleyball, Handball, Hockey und Ringen ein. Bis zur baubedingten Schließung im Frühjahr 2009 war hier die Heimstätte der Ringerinnen und Ringer des Kampfsport- und Fitness-Clubs sowie der Volleyballer der LE-Volleys. Beide Vereine sind auch nach der Wiedereröffnung wieder die Hauptnutzer. Die letzte Sanierung dauerte zwei Jahre und kostetet rund 7 Millionen Euro.
Einheit Borna lieferte in 180 Spielminuten eine teils ansehnliche Leistung, aber teils auch einen Auftritt zum Wegschauen, ab. Trotzdem ist alles im rot-weißen Einheitbereich. Die Revanche für die TSV Pleite vor Weihnachten ist gelungen und die bis dato in der 1.BK ungeschlagene Mannschaft der SG L.E. Volleys/Engelsdorf erhielt einen roten Eintrag in ihrer Siegesbilanz.
Jene Durchgänge in denen Borna erfolgreich war, kann man als souverän bewerten. Insbesondere im ersten Match gegen die TSVler spricht das 65:37 (Blick auf die ungeraden Sätze) für sich. Doch dann auch Kino beim Gegner. Deren gewonnene Sätze gab Borna mit 21, 23, oder 24 Zählern ab.
Wir waren mit elf Protagonisten am Start und hatten viel personellen Spielraum. Jeder Spieler erhielt seine Einsatzmöglichkeiten um taktische Züge zu zeigen und um auf entsprechende Spielsituationen von der Bank aus reagieren zu können. Die zahlenmäßige Überlegenheit äußert sich zwar auch im Gesamtergebnis, doch noch lange nicht im Spielverlauf. Beide Gegner gingen angstfrei zur Sache und für Borna war es nix mit dem erhofften Gewinnen zwischen Tür und Angel. Die ballsicheren TSVler und SG ler sind durchaus ernst zu nehmen. Phasenweise vermittelten sie uns das Gefühl, als würden wir gegen eine Gummiwand spielen. Sie hatten immer ein Körperteil am Ball, verteidigten ihre 81m² mit aller Macht und ließen keinen Einheitball in das Feld rauschen. Wir verfielen mit unnötiger Nervosität in den Armen in einen Trott und holten die Gegner immer wieder in das Spiel zurück. Dann kam noch fahriges und von vielen Ungenauigkeiten geprägtes Spiel dazu.
Fazit: Trotz aller Unannehmlichkeiten steckten wir nicht auf, hatten Vertrauen in das eigene Spiel bewahrt, griffen auch mal einen schwierigen Ball in der Feldabwehr und konnten immer wieder in entscheidenden Situationen das grün, weiß rote Kunstleder in das gegnerische Feld nageln. Beide Erfolge waren am Ende verdient, aber keine schönen Spiele. Alles in Allem fair und unfallfrei, aber ohne Vergnügungskoeffizienten. Jeder Einheitmann verbuchte am Ende Einsatzminuten und trug zum Gesamterfolg auf seine Art bei. Jetzt gilt es den Fokus wieder auf den Punktspielbetrieb zu richten. Am Samstag in einer Woche steht ein schweres Spiel in Engelsdorf gegen deren Herren I an.
Ausblick: Die Bezirkspokalhatz 2011/2012 geht für Einheit weiter. Die Hürde Achtelfinale ist überwunden. Damit wurde eine begehrte Eintrittskarte gelöst und das Tor für die Pokalendspiele, Anfang Mai, ist geöffnet.
Weitere Ergebnisse siehe Link ....
Es spielten: Thomas Niemetz (C), Felix Deutscher, Tommy Gerlach, Olaf Eberhardt, Matthias Elitzer, Steffen Engelke, Nico Schulz, Thomas Naumann, Jan Teztlaff, Jens Szameitat und Stefan Wolf.
Geschrieben von Stefan Wolf. weitere Informationen ... | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 2 Kommentar(e) anzeigen | |
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07.01.2012 - 20:37
TSV Schildau : SV Einheit Borna
2:3 (16:25, 18:25, 25:19, 25:22, 12:15) 100 min.
Nach einer klaren 2:0 Satzführung schien das Spiel bereits sicher an Schildau zu gehen, doch Einheit kam in den letzten fünf Minuten zurück und belohnte sich mit dem sechsten Saisonsieg
Am vergangenen Samstag fand der Rückrundenauftakt in Schildau statt. Ein wichtiges Spiel für die Bornaerinnen, denn die unglückliche Tie-Break-Niederlage gegen Limbach schwirrt noch immer in den Köpfen der Spielerinnen rum. Diese Negativerinnerung sollte nun mit einem Auswärtssieg beim TSV vertrieben werden. Bei Einheit fehlte Mittelblockerin Verena Thomas, so dass Grit Taubert eine volle Einsatzzeit erhielt, in der sie, vorweggenommen, vor allem im Aufschlag zu überzeugen wusste.
Vor Spielbeginn gab es eine Gedenkminute an den erst kürzlich verstorbenen Trainer des TSV Schildau, Gunnar Fischer. An dieser Stelle sei nochmals sein großes Engagement im Volleyball genannt und alle Mitglieder des SV Einheit Borna sprechen den Angehörigen, der Mannschaft und dem Verein unser herzliches Beileid aus. Nach diesen bedeutenden Minuten konnte das Spiel gegen den TSV starten. Und es ging richtig gut los für die Wyhrastädterinnen. Die ersten beiden Sätze wurden wie im Heimspiel klar dominiert. Schildau vielleicht noch etwas niedergeschlagen, kam nicht ins Spiel, machte einfach keine direkten Punkte im Angriff. Borna etwas unsicher in der Annahme, dafür aber schlagkräftig im Angriff und mit gefährlichen Aufschlägen. Doch ab dem dritten Satz wendete sich das Blatt. Der TSV nun mit einer überragenden Feldabwehr gegen mehr und mehr verunsicherte Bornaerinnen, die eine sichere Führung aus der Hand gaben. Schildau kam mit Druck und Spielfreude in den Tie-Break. Auch dort schien frühzeitig alles klar, Schildau stand gefühlt als Sieger fest. Doch dann schlug Einheit zurück, spielte wie entfesselt auf und zog das Ding zum 15:12 Erfolg rum. Mit diesem wichtigen Erfolg belohnt sich das Team für die gute Trainingsarbeit der letzten Wochen und vergrößert den Abstand zu den Abstiegsplätzen. Damit bleibt Einheit Vierter im Zehnerfeld.
Nun detaillierter zum Spielgeschehen. In den ersten beiden Durchgängen fiel vor allem eine Spielerin auf: Christin Bobilow. Die Mittelblockerin tat genau das was sie tun sollte, blocken! Mit fünf direkten Blockpunkten setzte sie gleich zu Beginn der Partie die gegnerischen Angreiferinnen unter Druck. Hinzu kamen überlegte, gefährliche Aufschläge und gute Aktionen im Schnellangriff. Kombiniert mit guten Angriffen auf den Außenpositionen durch Claudia Breitkreuz, Lisa Winkler und Maria Schulze hatte der TSV schnell das Nachsehen und musste Satz 1 über die Stationen 3:7, 9:11, 10:15 und 16:20 mit 16:25 abgeben. Einziges Manko war die Annahme. Sieben Fehler sind für Einheit eher ungewöhnlich. Schildaus größte Schwäche war der Angriff, hier gelang lediglich ein direkter Punkt, zu wenig!
Der zweite Durchgang verlief ähnlich. Beide Teams reduzierten die Fehlerquote, das Niveau stieg an. Bis zur 10:9 Führung war das Spiel ausgeglichen, Einheit aber spielerisch besser. Dann wechselte Grit Taubert an den Aufschlagpunkt und zauberte ein paar Schlenzer über das Netz. Kurz, lang, Flatter, Topspin – eine gefährliche Mischung mit drei direkten Punkten und einer plötzlichen 17:9 Führung. Dabei zeigte Winkler einen starken Satz mit genialen Flatteraufschlägen und vielen direkten Angriffspunkten. Schildau gelang gegen Ende eine weitere Steigerung und kam auf 17:23 ran, motivierte sich für die folgenden Sätze. Nach einem 25:18 stand es 2:0 für Borna.
Immer wieder fragen sich die Trainer: Wie kann ein solch klares Spiel noch kippen? Ganz einfach! Der Gegner bekommt den Kopf frei, fightet um jeden Ball, spielt mutiger im Angriff, serviert gefährlicher, es klappt plötzlich alles. Das eigene Team spürt die Gegenwehr, wird durch den steigenden Druck unsicherer, riskiert weniger im bis dato guten Aufschlag, baut dadurch die gegnerische Annahme auf und dann kommt es ungewollt zu einer solchen Wende. Der TSV spielte im dritten Durchgang wie befreit mit tollen Rettungsaktionen gegen nicht ungefährliche Bornaer Angriffe. Hatte dabei selbst starken Szenen im Schnellangriff durch Sina Eilenberger und auf der Außenposition durch Hauptangreiferin Susann Zirm. Dennoch war alles sehr knapp, über 14:14 konnte der TSV 21:19 in Führung gehen. Kapitänin Maxi Klupsch in dieser Phase etwas ratlos und auch die Angreiferinnen ohne zwingende Aktionen mussten die 19:25 Satzniederlage hinnehmen.
Der folgende Durchgang verlief ähnlich, jedoch lag Schildau diesmal durchgängig in Front. Einheit mit 4:5, 12:15 und 16:20 ständig in Rücklage. Susann Bonin kam für Winkler ins Spiel und sollte in der Vorderreihe für Abwechslung sorgen. Ihr gelangen zwei direkte Punkte und der Rückstand schmolz auf 21:22. Warum Einheit in dieser Phase experimentierte, unkonzentriert abschloss und es den Gneisenaustädterinnen so einfach machte bleibt fraglich. Schildau sicherte sich mit 25:22 den Satzgewinn.
Es hieß wieder Tie-Break. Wieder eine spannende Kiste mit ungewissem Ausgang. Die Forderung von Konstanz wurde nicht erfüllt. Aber was solls! Schildau im Aufwind legte gleich ordentlich vor, es stand 3:0. Endlich ein guter Angriff – Aufschlagwechsel. Breitkreuz mit ordentlichem Druck im Service zur 4:3 Führung. Nun wieder Schildau über Aufschläge von Eilenberger zum 6:4. Dann ging es hin und her. Beide Teams jeweils mit schnellen Sideouts zum Aufschlagwechsel. TSV-Auszeit bei 9:10 Rückstand gegen Borna. Es gelang im Anschluss der 10:10-Ausgleich, doch Schildau kam durch einen Abstimmungs- und Angriffsfehler von Borna zur 12:10 Führung. Das Match schien entschieden. Einheit erzwang den Aufschlagwechsel, Bobilow an der Grundlinie. Nun folgte die beste Phase Einheits! Alle hochkonzentriert bei der Sache, super Feldabwehr von Libera Casey Franke und Grit Taubert. Tolle Angriffe von Winkler und Finten von Schulze. Nicht zu vergessen die nervenstarke Bobilow am Aufschlag. Punkt für Punkt ging in die Kreisstadt. Und dann war es geschafft. Ein nicht mehr für möglich gehaltener Sieg, durch 5 Minuten Volleyball, von dem wir alle mehr sehen wollen. JUBEL!
Fazit: In den letzten fünf Minuten zeigte Einheit eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der alle Spielerinnen an ihre Grenzen gegangen sind und die geforderten 100% abrufen konnten. Überragend spielte in diesem Tie-Break Lisa Winkler, die mit fünf Angriffspunkten einen großen Anteil am Erfolg hält. Auch insgesamt war es mit einer Bilanz vom +9 Punkten ein sehr gutes Spiel der Außenangreiferin. Ihren Formanstieg bestätigen konnten Christin Bobilow, die ebenfalls +9 Punkte in ihrer Bilanz verbuchen kann. Für Zuspielerin Maxi Klupsch und Hauptangreiferin Maria Schulze war es ein durchwachsenes Spiel mit Höhen und Tiefen, doch zur rechten Zeit waren sie zur Stelle. Außenannahmespielerin Breitkreuz zeigte druckvolle Angriffe und Taubert ein gutes Aufschlagspiel. Libera Franke war nach einer längeren Ausfallzeit wieder rechtzeitig zur Stelle und muss nun mit Konstanz aufbauen. Ein Lob geht an die heutigen Wechselspielerinnen, die immer tatkräftig unterstützten. Der Erfolg war wichtig, ein Lohn für die gute Trainingsarbeit der letzten Wochen und ein Motivationsschub für das kommende Spiel gegen den Tabellenführer Rackwitz.
Es spielten: Maxi Klupsch (C), Susan Danz, Claudia Peim, Christin Bobilow, Lisa Winkler, Claudia Breitkreuz, Susann Bonin, Casey Franke (L), Grit Taubert und Maria Schulze. | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 2 Kommentar(e) anzeigen | |
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04.01.2012 - 22:58 Nach einer kurzen Winterpause von drei Wochen geht es für den Sachsenklasseneuling Borna richtig zur Sache. In den kommenden sechs Wochen stehen gleich sieben Spiele auf dem Programm. Den Auftakt gibt es am kommenden Samstag um 14 Uhr beim TSV Schildau (Volkshaus Schildau, Bahnhofstr., 04889 Schildau). Zwei Wochen später folgt das nächste Auswärtsspiel gegen den aktuellen Tabellenführer Rackwitz. Ein Sieg aus diesen Spielen ist wichtig, um am 28. Januar befreit in die Zwischenrunde des Sachsenpokals zu gehen. Dort trifft Einheit auf den Sachsenmeister Engelsdorf II und den Gastgeber SG Großröhrsdorf aus der Bezirksliga Dresden. Ein Weiterkommen im Pokalwettbewerb gilt als schwierig, ist aber dennoch nicht unmöglich. Kurz darauf folgt dann ein Wiedergutmachungsversuch in Reichenbach, bevor es am 11.02.2012 im dritten Heimspiel gegen Limbach und Lichtenstein um wichtige Punkte geht. Aktuell liegt Einheit auf dem vierten Tabellenplatz (10:8 Punkte) mit Kontakt zur Spitze, aber auch zu den Abstiegsrängen. Oberstes Ziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt und durch die enge Konstellation müssen die Ergebnisse der Hinrunde mindestens wiederholt werden.
Größtes Augenmerk hat aber zunächst das wichtige Spiel gegen den TSV Schildau. Das Team um Kapitänin Maxi Klupsch möchte an den Heimerfolg (3:0) anknüpfen und zwei weitere Punkte einsammeln. Doch das Spiel wird keinesfalls zum Selbstläufer, dessen ist sich das Team bewusst und möchte mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung dagegenhalten. Die Schildauerinnen liegen derzeit auf Platz 8 der Tabelle, punktgleich mit Borna. Lediglich ein Spiel haben sie bisher mehr verloren. Die Liga ist unheimlich ausgeglichen. Zwischen dem Tabellenführer und Schildau liegen lediglich vier Punkte. Sieg oder Niederlage geben somit deutlich die Richtung in der Tabelle vor. Genau wie Borna möchte auch der TSV am Wochenende punkten und Plätze gutmachen. Spannung ist im Schildauer Volkshaus garantiert!
Wir drücken unseren Einheit Mädels die Daumen und wünschen viel Erfolg! | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 2 Kommentar(e) anzeigen | |
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03.01.2012 - 07:33 Januar
Die Volleyball-Teams des SV Einheit Borna gewinnen am 8. Januar jeweils beide Spiele im Heimturnier. Damit sind sowohl die Frauen als auch die Männer Spitzenreiter der Bezirksliga.
April
"Zweiter Durchmarsch des Neulings" wird am 12. April getitelt: Die Volleyballerinnen des SV Einheit Borna werden in einem Herzschlagfinale Bezirksmeister vorm VC Pegau. Der dritte Aufstieg in Folge führt in die Sachsenklasse.
Mai
Die Volleyballerinnen des SV Einheit Borna machen am 7. Mai das Double perfekt. Die Bezirksmeisterinnen gewinnen nach dem 3:0 im Halbfinale über Pegau mit dem 3:1-Endspiel-Sieg über Volkmarsdorf den Bezirkspokal.
Dezember
Die Volleyballerinnen des SV Einheit Borna sind als Neulinge in der Sachsenklasse nach der Hinrunde Vierte, wird am 20. Dezember geschrieben.
Quelle: Leipziger Volkszeitung, Lokales, 3. Januar 2012 | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 4 Kommentar(e) anzeigen | |
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31.12.2011 - 13:27 Der Verein SV Einheit Borna wünscht allen einen guten Rutsch, eine feucht fröhliche Silvesternacht und ein schönes neues Jahr. Das Wichtigste ist, dass wir alle gesund bleiben!
Ein großer Dank geht an die Sponsoren, Fans und Zuschauer für die Unterstützung der Volleyballmannschaften im Jahr 2011! | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 0 Kommentar(e) anzeigen | |
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27.12.2011 - 09:51 Am 20. Dezember fand wieder unser alljährliches Weihnachts-Mixed-Turnier statt. Leider waren diesmal weniger Einheitler am Start (31 Akteure), doch es konnten einige uns bekannte Gesichter aus früheren Zeiten erblickt werden. Darunter unser schlaggewaltiger Chris, der mit absoluter Übersicht spielende Hannes, unser Vereinsmaskottchen Martn und Markkleebergs neue "Super-Libera" Anika. Im Anschluss an die teilweise "lustigen" Spielchen gab es von unserem Versorger Frank Scheibel wieder leckeren Glühwein und heiß dampfende Wiener. An dieser Stelle vielen Dank für die tadellose Bewirtung an den Abteilungsoberhäuptling. Sieger des Turniers wurde das Team von Susi. Knapp dahinter das Team von Maxi, die beinahe ihren Titel aus dem letzten Jahr hätte verteidigen können. Die Bronzemedaille hat sich das Team von Anika gesichert.
Hier die Endplatzierungen:
Platz 1 - Team Susi mit Nico N., Franzer, Jens S. und Richard
Platz 2 - Team Maxi mit Felix, Rico, Hannes und Niegel (gute Besserung!!!)
Platz 3 - Team Anika mit Olaf, Martn, Frank S. und Frank R.
Platz 4 - Team Nico S. mit Dieter, Steffen und Schrother
Platz 5 - Team Lisa mit Matthias, Chris und Norman
Platz 6 - Team Verena mit Naumi, Christof und Toni
Platz 7 - Team Claudia mit Matze, Lips und Jessie
Zum Schluss wünschen wir allen Einheitlern und Ehemaligen inklusive Familien einen guten Rutsch ins Jahr 2012. | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 2 Kommentar(e) anzeigen | |
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18.12.2011 - 21:32 Nach kämpferisch starker Leistung ernten die Mädels um Trainer Olaf Eberhardt den Erfolg bei und kehren von den U20 Bezirksmeisterschaften mit einer Medaille zurück.
Es war mal wieder so weit, die Bornaer Mädels der 3. Damenmannschaft reisten am Sonntag den 18.12.2011 zu ihrem letzten Spiel der U20 Bezirksmeisterschaft in Grimma an. Insgesamt waren sieben Spielerinnen verfügbar, um sich einen Sieg zu holen, die anderen sind wegen Krankheit ausgefallen. Dadurch war Einheit „gezwungen“ zwei der jüngsten Spielerinnen einzusetzen, obwohl es ihnen noch ein wenig an Spielerfahrung und Technik fehlt. Die Mannschaft hat mit nur wenig Freude und Elan an den Spielen teilgenommen, weil die anderen Spiele zuvor weniger gut liefen und Borna sich nur ein Sieg holen konnte. Der erste Satz begann, Borna gegen Rackwitz. Die meisten Mädels von uns waren noch im Halbschlaf, die anderen haben sich anstecken lassen. Somit ging der erste Satz klar an das gegnerische Team Rackwitz. Doch der zweite Satz begann nun motiviert und konnte dadurch gewonnen werden. Mit Elan und Spaß am Spiel war auch der Tie-Break ein Erfolg. Somit konnten die jungen Einheit-Mädels Bronze zur U20-Bezirksmeisterschaft gewinnen.
Das Spiel gegen Grimma lief dann ganz anders. Die Bornaer Mädels waren so glücklich über den Sieg gegen den TSV Rackwitz, so dass sie das Spiel nicht wirklich interessierte und gegen Grimma verloren! weitere Informationen ... | | Erstellt von Sebastian Schroth | Kommentar hinterlassen - 3 Kommentar(e) anzeigen | |
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 | | M. Elitzer | | Mitte | | Herren I |
 | | M. Müller | | Zuspiel | | Herren III |
 | | S. Niegel | | Universal | | Herren II |
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